Freie Demokraten decken Lücken in der Bühnenentscheidung auf

Pressemitteilung

Die Bonner Freien Demokraten haben heute eine Große Anfrage mit 40 Fragen an die Stadtverwaltung gestellt, um mehr über die Pläne zur Zukunft der Bonner Bühnen zu erfahren. Die sog. „Variante E“ (Schließung von Oper und Schauspielhaus und modularer Neubau in Beuel), sehen die Freien Demokraten äußerst kritisch. Sie setzen sich grundsätzlich für eine wirtschaftlich tragfähige, dezentrale Kulturlandschaft ein.

Dazu die Stadtverordnete der FDP, Petra Nöhring: „In den bisher veröffentlichten Dokumenten der Verwaltung werden die Folgekosten für Gastronomie, Hotellerie und die gesamte Innenstadt völlig vernachlässigt, die bei Schließung der Oper entstehen würden.“

Zudem kritisiert sie: „Auch die deutlich schwierigere Verkehrsanbindung der geplanten neuen Spielstätte wird darin nicht hinreichend berücksichtigt. Es fehlt uns aber vor allem das Betriebskonzept. Die Bauentscheidung muss den Betriebsprozessen folgen und nicht umgekehrt. Zur Bewertung fehlende, wichtige Daten wollen wir mit unserer Anfrage nun einfordern.“

Für die Bonner Oper fordern die Freien Demokraten zudem, die Möglichkeit des Betriebs ohne festes Ensemble zu prüfen.

Für das Schauspielhaus wird der Bad Godesberger FDP-Ortsvorsitzende und Mitglied der dortigen Bezirksvertretung, Aaron Eßelborn, noch deutlicher: „Die Pläne der Stadtverwaltung nehmen die weitere Verwahrlosung eines einstmals blühenden Stadtteils mit mehr als 80.000 Einwohnern billigend in Kauf. Weder finanziell noch gesellschaftlich ist die Schließung des Schauspiels sinnvoll.“

 

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Große Anfrage Bonner Bühnen